Elektroautos

Bericht: Auch Daimler könnte Batterien bei Catl in China bestellen

Offenbar plant der chinesische Hersteller Catl eine neue Fabrik in Ostdeutschland - jetzt gibt es Berichte, wonach neben BMW auch Daimler Batteriezellen für seine Elektroautos bei den Chinesen bestellen will.

Neben BMW erwägt einem Pressebericht zufolge auch Daimler, beim chinesischen Hersteller CATL Batteriezellen für Elektroautos zu kaufen. "Wir sind mit den Chinesen in Gesprächen", zitierte das "Handelsblatt" Konzernkreise.

Contemporary Amperex Technology (Catl) will Medienberichten zufolge in Thüringen eine Fabrik für Batteriezellen bauen. Dies soll demnach kommende Woche während der deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen verkündet werden.

BMW will den Berichten zufolge Zellen im Wert von mehreren Milliarden Euro von der thüringischen Catl-Fabrik abnehmen. Die Zellen sollen laut "Handelsblatt" den für 2021 angekündigten iNext antreiben, eine vollelektrische Oberklassenlimousine.

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Daimler unterhält eine Einkaufsgemeinschaft mit BMW für nicht markenprägende Teile, betonte die Zeitung. Zu diesen Teilen könnten auch Batteriezellen gehören.

Der Schritt von Catl nach Europa komme Daimler zugute, zitierte das "Handelsblatt" aus den Konzernkreisen. Bisher haben demnach nur koreanische Konzerne größere Batteriefabriken in Europa: LG Chem in Polen und Samsung in Ungarn produzieren vor allem für Volkswagen und Audi. (afp/apa/red)

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