Personalia

Bei Festo übernimmt Oliver Jung als neuer Konzernchef

Der süddeutsche Automatisierungsspezialist heuert Oliver Jung als neuen Konzernchef an. Der 56-Jährige hat bei Bosch, Schmitz Cargobull und zuletzt als Produktionschef beim Autozulieferer Schaeffler gearbeitet.

Jahrelang blieb beim süddeutschen Automatisierungsspezialisten Festo die Suche nach einem neuen Chef erfolglos - ab November übernimmt nun der 56-jährige Manager Oliver Jung. Der studierte Ingenieur war für Bosch, Schmitz Cargobull und zuletzt als Produktions- und Einkaufschef beim Autozulieferer Schaeffler tätig, wie das "Handelsblatt" hier berichtet.

"Als Vorstandsvorsitzender wird Herr Jung seinen reichen Erfahrungsschatz aus international operierenden Großunternehmen in Familienhand bei Festo einbringen", teilt Festo mit. Der Aufsichtsratschef Klaus Wucherer zeigt sich überzeugt, dass der gebürtige Saarländer "innerhalb des Gesamtvorstands eine zentrale Rolle leisten wird".

Oliver Jung hat seinen Posten bei Schaeffler vor einem Jahr abgegeben. Berichten zufolge hatte er sich mit Klaus Rosenfeld, dem Konzernchef des Autozulieferers, überworfen.

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Bei Festo startete die Suche nach einem neuen Konzernchef, als vor drei Jahren der langjährige Chef Eberhard Veit die Position überraschend abgegeben hat und es danach einen Streit zwischen dessen Nachfolger Claus Jessen und den Eigentümern gegeben hat. Zuletzt leitete Festo-Personalchef Alfred Goll das Unternehmen als Interimschef. Mehr dazu: Vorstandschef von Festo nimmt den Hut >>

Eckdaten zu Festo

Festo wurde 1925 in der süddeutschen Stadt Esslingen von Albert Fezer und Gottlieb Stoll gegründet. Heute gehört der Automatisierungsspezialist und Weiterbildungsanbieter vollständig den beiden Familienstämmen Stoll. (red)

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