Motorradindustrie

Bei der Motorrad-WM starten jetzt auch elektrische Zweiräder

Bei der Motorrad-WM gibt es jetzt eine "MotoE", bei der Fahrer und eine Fahrerin mit elektrisch angetriebenen Maschinen gegeneinander antreten. Alle fahren dieselben Motorräder der italienischen Marke Energica, auch der KTM-Werkspilot Bradley Smith. Ob die Ladedauer der Akkus auf die Fahrzeiten angerechnet wird, ist nicht überliefert.

Energica KTM Motorradhersteller Elektroautos Elektromobilität

Das Programm der Motorrad-WM wird 2019 um eine weitere Klasse bereichert. In der MotoE treten die Fahrer mit elektrisch angetriebenen Maschinen an. Gefahren wird im Premieren-Jahr der Elektroklasse im Rahmen von fünf MotoGP-Rennwochenenden. Los geht es Anfang Mai in Jerez in Spanien, gefahren wird auch beim Grand Prix von Österreich am 11. August in Spielberg.

Alle haben dasselbe Motorrad - wie in der DDR

Das Fahrerfeld umfasst 18 Namen, darunter ist mit Maria Herrera (Team Angel Nieto) auch eine Frau. Auch der letztjährige KTM-MotoGP-Werkspilot Bradley Smith ist einer der Fahrer. Gefahren wird mit Einheitsmotorrädern des italienischen Herstellers Energica.

Bis zu 250 km/h schnell sind die etwa 150 PS starken Elektromotorräder. Binnen 20 Minuten sollen die Batterien mit Hilfe von Schnell-Ladestationen 80 Prozent ihrer Kapazität erreichen. Seitens des WM-Promoters gibt es keine konkreten Pläne, die drei bisherigen Kategorien durch die MotoE zu ersetzen. (dpa/apa/red)

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