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BASF verkleinert seinen Vorstand

Der weltgrößte Chemiekonzern hat ab dem kommenden Jahr sechs statt sieben Vorstände. BASF versteht diesen Schritt als "Effizienzmaßnahme".

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Der Vorstand des deutschen Chemieriesen BASF wird zum kommenden Jahr kleiner. Das Gremium werde ab dem 1. Jänner 2020 nicht mehr sieben, sondern sechs Mitglieder haben, teilte das Unternehmen in Ludwigshafen mit. BASF erklärte den Schritt in einer Mitteilung als "Effizienzmaßnahme".

Ausscheiden aus dem Vorstand wird demnach auf eigenen Wunsch Sanjeev Gandhi. Der 1966 im indischen Mumbai geborene Manager gehörte dem Vorstand seit Dezember 2014 an und war zuletzt verantwortlich für die Region Asien-Pazifik mit Sitz in Hongkong sowie die Unternehmensbereiche Petrochemicals und Intermediates. Letzterer entwickelt, produziert und vermarktet rund 700 Zwischenprodukte, die als Ausgangsmaterial etwa für Kunststoffe, Pharmazeutika, Textilien, Wasch- und Pflanzenschutzmittel dienen.

BASF hat ein Sparprogramm im Zuge einer neuen Konzernstrategie aufgelegt, das nach früheren Angaben des Unternehmens im laufenden Geschäftsjahr insgesamt eine halbe Milliarde Euro zum operativen Ergebnis (Ebitda) beisteuern soll. Den Ludwigshafenern machen unter anderem die Flaute in der Autoindustrie und internationale Zollstreitigkeiten zu schaffen. (dpa/apa/red)