Chemische Industrie

BASF könnte Großanlagen in Texas herunterfahren

Der Chemieriese BASF schließt ein Herunterfahren seiner Großanlagen in Texas nicht aus. Grund sind die Zerstörungen des Hurrikans "Harvey". Einige kleinere Anlagen hat der Konzern schon heruntergefahren.

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Der Wirbelsturm "Harvey" könnte dem deutschen Chemiekonzern BASF noch sehr zu schaffen machen. Bisher seien wegen der Regenmassen nur Anlagen an kleineren Standorten in Texas heruntergefahren worden, die großen Anlagen liefen noch, teilt BASF mit.

Doch der Konzern schloss ein kostspieliges Herunterfahren etwa des Crackers zur Verarbeitung von Rohöl und Gas in Port Arthur - einer der weltweit größten Anlagen dieser Art - nicht aus. Man beobachte die Lage, um zu entscheiden, ob Port Arthur oder der Verbund-Standort Freeport weiter betrieben werden könnten, hieß es. (reuters/apa/red)

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