Kunststoffe

BASF baut weltweit größtes Chemieareal

Der deutsche Chemieriese BASF will rund sechs Milliarden Euro in sein Stammwerk in Ludwigshafen investieren. Bis 2020 gilt weiterhin der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen.

Der deutsche Chemieriese BASF steckt in den nächsten fünf Jahren Milliarden in sein Stammwerk in Ludwigshafen. Für Investitionen, Modernisierungs- und Erhaltungsmaßnahmen habe BASF zwischen 2016 und 2020 mindestens 6 Mrd. Euro zugesichert, teilte das Unternehmen vergangene Woche anlässlich der Unterzeichnung einer neuen Standortvereinbarung mit. Die Vereinbarung, die vom 1. Jänner 2016 bis Ende 2020 läuft, sieht auch den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen vor. Diese Zusicherung schließt an die laufende Vereinbarung an, die Ende dieses Jahres ausläuft.

Keine Kündigungen in den nächsten Jahren

BASF werde auch in den kommenden Jahren substanziell in seinen größten Verbundstandort investieren, sagte Vorstandsmitglied Margret Suckale, die auch Arbeitsdirektorin und Standortleiterin für das Werk ist. Ludwigshafen bleibe auch künftig der wichtige Forschungs- und Entwicklungsstandort des Konzerns.

Größtes zusammenhängendes Chemieareal weltweit

Der Standort hat sich seit seiner Gründung 1865 mit rund 2.000 Gebäuden auf einer Fläche von mehr als zehn Quadratkilometern zum weltweit größten zusammenhängenden Chemieareal entwickelt. BASF beschäftigt dort rund 36.000 seiner weltweit über 113.000 Mitarbeiter. (APA/Reuters/dpa)

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