Autozulieferer

AVL nimmt in Italien neues Forschungszentrum in Betrieb

Der Grazer Motorenentwickler AVL investiert in Norditalien: In einem neuen Forschungszentrum sollen Hybridmotoren und elektrische Antriebssysteme getestet werden. Der Schritt folgt der Übernahme der auf Powertrain und Testing spezialisierten Sparte von Landi Renzo in der Region.

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Der weltweit tätige Grazer Motorenentwickler AVL investiert in Italien. Der Testsystem-Spezialist hat in Cavriago nahe Reggio Emilia ein Innovationszentrum eingeweiht, wo Hybrid-Motoren, sowie elektrische Antriebssysteme getestet werden, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore".

Zentrum hängt mit einer früheren Übernahme zusammen

Die Errichtung des Hightech-Labors in der norditalienischen Region Emilia Romagna wurde nach der Akquisition eines auf Powertrain und Testing spezialisierten Unternehmensteils von Landi Renzo beschlossen.

20 Millionen Euro ließ sich AVL die Expansion in Italien kosten. Der Unternehmenszweig beschäftigt 50 Personen, weitere 50 Ingenieure sollen demnächst angestellt werden, berichtete Domenico Dino Brancale, CEO von AVL Italia.

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AVL zählt 220 Mitarbeiter in Italien

In Italien beschäftigt AVL an seinen drei Standorten 220 Mitarbeiter. Neben dem Hauptquartier in Turin und dem Sitz in Cavriago ist AVL auch in Nola nahe Neapel vertreten.

Die 1948 gegründete AVL ist nach eigenen Angaben das weltweit größte, unabhängige Unternehmen für die Entwicklung, Simulation und Prüftechnik von Antriebssystemen in den Bereichen Hybrid, Verbrennungsmotoren, Getriebe, -Motoren, Batterien und Software) für Pkw, Lkw und Großmotoren. (apa/red)

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