Autozulieferer

Autozulieferer Mahle fährt Produktion herunter - auch in Kärnten

Der Autozulieferer Mahle fährt seine Produktion in allen rund 70 europäischen Standorten herunter. Die Maßnahme betrifft auch das Werk in St. Michael ob Bleiburg, wo gut 2.000 Menschen für Mahle Filtersysteme Austria arbeiten.

Der Autozulieferer Mahle fährt seine Produktion in allen europäischen Standorten herunter. "Die Maßnahmen betreffen europaweit rund 70 Standorte, über die jeweilige Herangehensweise, beispielsweise die Beantragung von Kurzarbeit, stimmt sich Mahle mit den Arbeitnehmervertretern ab", gab das Unternehmen in einer Pressemeldung bekannt. Damit ist auch der Kärntner Mahle-Standort betroffen.

Lieferketten unterbrochen

Das Unternehmen spricht im Zusammenhang mit dem Coronavirus von einer "Extremsituation, die in diesem Ausmaß nicht vorhersehbar war und deren weitere Entwicklung derzeit völlig offen" sei. Die Maßnahmen würde erfolgen, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

"Zugleich reagieren wir unternehmerisch auf den Einbruch der Märkte und insbesondere auf den Produktionsstopp der Automobilhersteller in Europa", sagte Mahle-CEO Jörg Stratmann. Die Produktionsstandorte würden bis spätestens Mittwoch, 25. März, heruntergefahren, die indirekten Funktionen in der Verwaltung und Entwicklung "auf wenige Kernfunktionen reduziert".

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In St. Michael ob Bleiburg arbeiten 2.000 Menschen für Mahle

Weltweit beschäftigt Mahle etwa 79.600 Menschen. Im Kärntner St. Michael ob Bleiburg im Bezirk Völkermarkt arbeiten gut 2.000 Menschen für Mahle Filtersysteme Austria, eine Tochter der Mahle Filtersysteme Deutschland. In Vöcklabruck in Oberösterreich arbeiten hierzulande weitere rund 200 Menschen für Mahle. (apa/red)

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