Automotive

Automotive: Voestalpine eröffnet neue Fertigungsanlage in Süddeutschland

Voestalpine expandiert weiter im Automotive-Bereich. Jetzt hat das oberösterreichische Unternehmen eine neue Anlage für die Fertigung von automobilen Leichtbaukomponenten in Schwäbisch Gmünd eröffnet.

Der oberösterreichische Stahlkonzern Voestalpine expandiert ungebremst im Automotive-Bereich. Im deutschen Schwäbisch Gmünd ging heute, Donnerstag, eine neue Anlage für die Fertigung automobiler Leichtbaukomponenten in Betrieb. Bis 2020 will das Unternehmen den Umsatzanteil im "Zukunftsmarkt Mobilität" eigenen Angaben zufolge von derzeit 48 auf 50 Prozent weiter steigern.

Im Geschäftsjahr 2015/16 erzielte die Voestalpine in diesem Bereich, zu dem neben der Automobilindustrie auch Eisenbahn und Luftfahrt zählen, Verkaufserlöse in Höhe von 5,3 Mrd. Euro. Als Autozulieferer erwirtschaftet der Konzern den Angaben zufolge fast ein Drittel (32 Prozent) des Gesamtumsatzes.

"Die Entwicklung von höchstqualitativen Automobilkomponenten in Leichtbauweise ist ein zentraler Teil unserer langfristigen Strategie, in enger Zusammenarbeit mit den Kunden im Zukunftsmarkt Mobilität permanent zu wachsen", teilte Konzernchef Wolfgang Eder in einer Aussendung mit.

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Mit der Eröffnung der weltweit ersten Anlage für "phs-directform" in Schwäbisch Gmünd kann die Voest nun den Angaben zufolge Karosserieteile aus verzinktem Stahlband in einem Prozessschritt fertigen - bisher hätten "phs"-Bauteile nur durch Kaltumformung und Härtung in separaten Prozessschritten produziert werden können.

Die Voest sei der einzige Hersteller, der dazu in der Lage sei. "Mit dieser neuen Technologie setzen wir den nächsten bahnbrechenden Schritt im automobilen Leichtbau", betonte Voestalpine-Vorstand Peter Schwab. Der Startschuss für das neue Produktionsverfahren fiel heute am Standort der Voestalpine Polynorm GmbH & Co. KG im Beisein zahlreicher Vertreter der Automobilindustrie. (apa/red)

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