Autohandel

Automarkt Europas: Dynamische Entwicklung zu Jahresbeginn

Der Absatz von Neuwagen in der EU mit Schwung ins neue Jahr gestartet. In Österreich lag der Zuwachs im Jänner bei knapp zehn Prozent.

Der Pkw-Absatz in Europa hat zu Jahresbeginn kräftig zugelegt. Im Jänner wurden in der Europäischen Union gut 1,17 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen, das waren um 10,2 Prozent mehr als vor Jahresfrist, wie der Herstellerverband ACEA mitteilt. Teilweise sei dies auf mehr Arbeitstage zurückzuführen. In Österreich stiegen die Verkäufe um 9,7 Prozent auf 26.352 Autos.

In den großen Märkten brummte das Geschäft: In Spanien, Frankreich, Deutschland und Italien kletterte der Autoabsatz zweistellig. In Großbritannien stieg die Zahl der Neuzulassungen dagegen um 2,9 Prozent.

Die großen Volumenhersteller glänzten zum Jahresauftakt den ACEA-Zahlen zufolge ebenfalls mit hohen Zuwachsraten: Der Volkswagen-Konzern als Platzhirsch in Europa steigerte den Absatz seiner Pkw-Marken demnach um 10,3 Prozent. FiatChrysler legte um 15 Prozent zu, die Renault-Gruppe um 10,4 Prozent.

Langsamer wuchsen die vor einer engen Liaison stehenden Hersteller Peugeot Citroen (PSA) (6,8 Prozent) und Opel (5,1 Prozent), noch Tochter des US-Autobauers GM. Am Mittwoch hatten die Franzosen und die Amerikaner überraschend angekündigt, dass Peugeot Opel kaufen will. (reuters/apa/red)