Autoindustrie

Autoabsatz in China sinkt noch schneller

Der chinesische Automobilmarkt ist im April den zehnten Monat infolge geschrumpft und hat seinen Rückgang zuletzt nochmal beschleunigt. Dagegen steigt die Zahl von Elektroautos - die meisten davon "made in China".

Automobilindustrie China Autohandel Elektroautos

Der chinesische Automobilmarkt ist im April den zehnten Monat infolge geschrumpft. Der Absatz in China, weltweit der größte und daher auch für die deutschen Autobauer wichtigste Einzelmarkt, sank um 14,6 Prozent auf 1,98 Millionen Fahrzeuge, wie der chinesische Branchenverband CAAA mitteilte.

Rückgang im April dreimal so groß wie im März

Damit fiel das Minus fast dreimal so groß aus wie im März und in etwa so hoch wie im Februar. Um die Nachfrage anzukurbeln hatte die Regierung die Mehrwertsteuer gesenkt. "Wir hoffen auf eine Wende im Juli oder August", hatte der stellvertretende CAAA-Geschäftsführer Xu Haidong zuletzt gesagt.

Branchenvertreter erklärten nun, die Nachfrage bleibe schleppend, da Kunden auf noch günstigere Konditionen hofften. Zudem hätten einige Provinzen früher als erwartet höhere Umweltstandards gesetzt. Das habe die Nachfrage gebremst.

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Infolge der staatlichen Förderung ist unterdessen der Absatz von New Electric Vehicles (NEV) seit Monaten im Aufschwung. Im April stieg die Zahl der verkauften Elektro- und Hybridfahrzeuge um 18,1 Prozent auf 97.000. Im vergangenen Jahr legte der NEV-Absatz um 62 Prozent zu. (reuters/apa/red)

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