Logistik

Ausnahmezustand am Brenner: Frächter machen gegen Tirol mobil

Nach der Aufregung in Südtirol über den Ausnahmezustand auf der Brennerautobahn (A22) am letzten Wochenende haben Italiens Frächter am Dienstag abermals ihre Regierung aufgerufen, sich gegen die Tiroler Lkw-Fahrverbote zu wehren. Diese machen sie für das Chaos verantwortlich.

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Andrea Manfron, Direktor des Frächterverbands FAI, stellte die Rechtmäßigkeit der von Tirol "auferzwungenen Lkw-Fahrverbote" infrage. "Die Ereignisse am Wochenende bezeugen wieder einmal, wie fragil unser für die italienische Wirtschaft so lebenswichtiges Alpen-Verkehrssystem ist."

Zudem kritisierte der FAI-Direktor, dass einige - zum Großteil ausländische - Fahrer die ohnehin bereits angespannte Lage erschwert hätten, indem sie sich nicht an die einfachsten Sicherheitsregeln bei Schneefall gehalten hätten. "Wenige Fahrzeuge, die sich nicht an die Regeln gehalten haben, haben der großen Mehrheit der Reisenden große Unannehmlichkeiten beschert", so Manfron.

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