Stellenabbau

Chefin des Betriebsrats von Opel Wien: "Wir brauchen ein neues Produkt"

Die Einschnitte bei Opel in Wien kämen für das Unternehmen keineswegs überraschend, so die Chefin des Wiener Betriebsrats, Renate Blauensteiner.

Die Arbeiterbetriebsratsvorsitzende bei Opel Wien, Renate Blauensteiner, hat sich über den weiteren Stellenabbau beim Autobauer in der Bundeshauptstadt nicht überrascht gezeigt. Dass der General-Motors-Auftrag zur Motorenproduktion mit Jahresmitte auslaufe komme nicht überraschend, sondern sei im Betrieb seit langem bekannt. Für die Betroffenen wurde ein Sozialplan mit Vorruhestand erarbeitet.

"Wir haben schon seit Jahren gewusst, dass der Motor ausläuft", sagte Blauensteiner. Man habe auch ein neues Produkt bekommen, aber man brauche ein zusätzliches Produkt für die Fertigung, das den Jobabbau der 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abfedere. Derzeit schaue es leider nicht danach aus, aber "wir geben natürlich die Hoffnung nicht auf". (apa/red)

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