Konjunktur

Auftragsflaute in der deutschen Elektroindustrie

In der wichtigen Industriesparte ist im November der Auftragseingang weiter gesunken. Jedes vierte Unternehmen schaut mit Pessimismus in die Zukunft.

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Dämpfer für Deutschlands Elektroindustrie: Im November 2018 gingen um 2,6 Prozent weniger Aufträge ein als ein Jahr zuvor. Immerhin ein Viertel (26 Prozent) der Unternehmen blickt pessimistisch auf das erste Halbjahr 2019, wie der Branchenverband ZVEI in Frankfurt mitteilte.

Die exportorientierte Branche mit mehr als 880.000 Beschäftigten bekommt die Unsicherheit auf den weltweiten Märkten zunehmend zu spüren.

Im November gab es den Angaben zufolge nur im Inland ein leichtes Plus bei den Bestellungen (plus 1,4 Prozent). Orders aus dem Ausland lagen um 5,9 Prozent unter dem Vorjahreswert, vor allem aus den Euro-Partnerländern verbuchten die Betriebe deutlich weniger Bestellungen als vor Jahresfrist (minus 8,9 Prozent). Für die elf Monate von Jänner bis einschließlich November 2018 ergab sich somit nur ein dünnes Auftragsplus von 0,5 Prozent zum Vorjahreszeitraum. (dpa/apa/red)

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