Windkraftindustrie

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Die Nachfrage nach Windturbinen von Nordex ist im vergangenen Jahr sprunghaft gewachsen. Trotzdem meldet der Hersteller für die ersten neun Monate einen Nettoverlust.

Windkraftindustrie Nordex Ergebnisse Windkraft

Die Nachfrage nach Windturbinen von Nordex ist im vergangenen Jahr sprunghaft gewachsen. Der deutsche Konzern holte 2018 Neuaufträge mit einer Kapazität von 4,75 Megawatt (MW) in die Bücher, um 73 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie Nordex mitteilte. Allein im Abschlussquartal erreichte der Auftragseingang rund 1,7 MW.

Vom weltweiten Neugeschäft, das 1.423 Turbinen entspricht, entfielen rund 45 Prozent auf Europa, 15 Prozent auf Nordamerika, 25 Prozent auf Lateinamerika und knapp 15 Prozent auf den Rest der Welt.

Bei den Anlegern kamen die Nachrichten gut an: Die Aktien stiegen im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz um 3,1 Prozent und waren Spitzenreiter im deutschen Kleinwerteindex SDax.

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Trotz der hohen Nachfrage hatte Nordex in den ersten neun Monaten wegen der Preiskämpfe in der Branche einen hohen Nettoverlust verbucht. Das stimmte den Vorstand seinerzeit für das Gesamtjahr weniger zuversichtlich. Er traut sich demnach beim angepeilten Umsatz von 2,4 bis 2,6 (Vorjahr: 3,08) Milliarden Euro und bei der operativen Umsatzrendite (Ebitda-Marge) von 4 bis 5 (7,9) Prozent nur noch jeweils das untere Ende des Zielkorridors zu. (reuters/apa/red)

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