Industrieproduktion

Aufträge an Japans Maschinenbau sinken massiv

Japans Maschinenbauaufträge sind zuletzt stark gesunken. Im September gab es den stärksten Rückgang seit 2005. Die Aussichten seien aber positiv, hieß es.

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Japans Maschinenbauaufträge haben im September einen Rekordrückgang im Vergleich zum Vormonat verzeichnet. Wie die Regierung der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt in Tokio bekanntgab, verringerten sich die Aufträge - mit Ausnahme der für Schiffe sowie solcher von Energieerzeugern - um 18,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat auf 802,2 Milliarden Yen (6,2 Mrd Euro).

Stärkster Rückgang seit dreizehn Jahren

Das ist der stärkste Rückgang seit Beginn vergleichbarer Daten im April 2005. Die Regierung führte dies jedoch auf eine Korrektur nach den beiden Vormonaten zurück, in denen die Maschinenbauaufträge deutlich gestiegen waren: Im Juli um 11 Prozent und im August um 6,8 Prozent.

Aussichten positiv

Insgesamt zeige der Trend bei den Aufträgen nach oben, hieß es. Im Quartalsvergleich legten die Aufträge zwischen Juli und September um 0,9 Prozent zu. Und auch der Ausblick auf das laufende Quartal sei positiv: Zum Vorquartal werde ein Plus von 3,6 Prozent erwartet, hieß es. Die Daten zu Maschinenbauaufträgen gelten als ein wichtiger Indikator für die Investitionsbereitschaft der Unternehmen in Japan. (dpa/apa/red)

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