Autozulieferer

Auf Österreichs Autozulieferer kommt eine Durststrecke zu

Mit dem politisch erzwungenen Umstieg auf Elektromobilität wird die deutsche Autoindustrie mächtig durcheinander gewirbelt. Die Umwälzungen im wichtigsten Exportland der Österreicher hinterlassen auch hierzulande tiefe Spuren, heißt es bei der Metalltechnischen Industrie.

Mit dem politisch erzwungenen Schwenk auf Elektromobilität wird die deutsche Autoindustrie mächtig durcheinander gewirbelt. Davon bleibt die österreichische Zulieferindustrie, die massig nach Deutschland liefert, freilich nicht unberührt. Sie erwarten laut kürzlichen Angaben der Metalltechnischen Industrie heuer einen Umsatzeinbruch von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Matthias Kunsch von Deloitte Österreich sieht eine "Durststrecke" auf die sich die Branche werde einstellen müssen, wie er gegenüber dem ORF-Radio Ö1 sagte. Weniger Rendite und Gewinn bei den Autokonzernen erhöhten den Druck auf die Zulieferfirmen.

"Die heimischen Zulieferbetriebe müssen auf die neuen Technologien auch mit aufspringen, hier investieren, in die Entwicklung und die Forschung investieren um weiterhin vorne dabei sein zu können, so wie es bisher, sage ich einmal, einmal von der österreichischen Zulieferbetrieben gewohnt waren", sagte Künsch. Auch Alexander Wachtmeister sieht die Herausforderung bei den Zulieferern im Angesicht des technologischen Wandels eher steigen. (apa/red)

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