Elektroautos

Audi will mit chinesischem Konzern mehr Elektroautos für China bauen

Der deutsche Premiumhersteller hat mit dem chinesischen Autobauer FAW vereinbart, mehr Elektroautos in China bauen zu wollen. Eine Gemeinschaftsfirma beider Hersteller produziert bereits an vier Standorten.

Der deutsche Autohersteller Audi will mit dem chinesischen Autobauer FAW mehr Elektroautos in China bauen. Beide Joint-Venture-Partner hätten in einer Absichtserklärung vereinbart, ab 2024 Fahrzeuge auf Basis der Premium-Elektroplattform PPE zu bauen, teilte Audi in Changchun, dem Firmensitz von FAW, mit.

Ab 2024 sollen in China verschiedene Audi-Elektromodelle auf Basis der gemeinsam mit Porsche entwickelten Plattform PPE produziert werden. "Diese Entscheidung unterstreicht die strategische Bedeutung des chinesischen Marktes", erklärte Audi-Chef Markus Duesmann. Bis 2025 soll jeder dritte Audi, der in China verkauft wird, ein Elektroauto sein.

Im vergangenen Jahr hat die Volkswagen-Tochter insgesamt 690.000 Autos auf dem weltgrößten Automobilmarkt verkauft, in den ersten neun Monaten 2020 stiegen die Verkaufszahlen um mehr als 4 Prozent auf gut 512.000. Das Riesenreich forciert den Bau von Elektrofahrzeugen. Batteriehersteller wie die chinesischen Firmen Nio und Xpeng bauen bereits ihre Kapazitäten in China aus.

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