Kunststoffindustrie

Auch Mexiko-Stadt verbietet jetzt Plastiksackerl

In der mexikanischen Hauptstadt dürfen ab Ende kommenden Jahres keine Einweg-Plastiksackerln mehr benutzt werden. Dies sei ein "Wendepunkt der mexikanischen Umweltpolitik", so Verantwortliche.

Kunststoffindustrie Umweltverschmutzung Mexiko

In der mexikanischen Hauptstadt dürfen ab Ende kommenden Jahres keine Einweg-Plastiksackerln mehr benutzt werden. Ab Jänner 2021 sollen auch Plastikgeschirr, Strohhalme und Luftballons in Mexiko-Stadt verboten werden, wie aus dem vom Stadtparlament gebilligten Gesetz hervorgeht.

Bisher erhalten die Kunden in den Supermärkten und Geschäften der Millionenmetropole kostenlos Plastiksackerln für ihre Einkäufe.

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EU-Parlament billigt Verbot von Wegwerfplastik >>

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"Die Hauptstadt hat ein Gesetz verabschiedet, das einen Wendepunkt in der Umweltpolitik darstellt und den anderen Regionen des Landes als Beispiel dienen wird", sagte die Abgeordnete Alessandra Rojo de la Vega, die die Initiative angestoßen hatte.

Ein wachsendes Problem für den gesamten Planeten

Plastikmüll ist ein globales Problem. Da die billigen Einwegprodukte nicht verrotten, belasten sie auf Jahrhunderte die Umwelt. Auch die EU will bis 2021 zahlreiche Plastikprodukte wie Einweggeschirr, Wattestäbchen und Luftballonhalter verbieten. (dpa/apa/red)

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