Stahlhandel

Arcelormittal erwartet massiven Einbruch der Nachfrage nach Stahl

Im Zuge der Coronakrise werde im zweiten Quartal die Nachfrage nach Stahl um ein Viertel oder sogar ein Drittel sinken, so der weltgrößte Stahlhersteller Arcelormittal. Im ersten Quartal hat der Stahlriese allerdings seinen Gewinn noch erhöht.

Infolge des Nachfrageeinbruchs in der Coronakrise rechnet der weltgrößte Stahlhersteller Arcelormittal im zweiten Quartal mit einem Absatzrückgang um ein Viertel oder sogar um ein Drittel.

Das in Luxemburg ansässige Unternehmen stellte für den Zeitraum April bis Juni einen Kerngewinn (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 400 bis 600 Mio. Dollar (370 bis 555 Mio. Euro) in Aussicht.

Der Kerngewinn im ersten Quartal betrug 967 (Vorjahr: 925) Mio. Dollar. Der Umsatz sank auf 14,8 (19,2) Mrd. Dollar. Konzernchef Lakshmi Mittal erklärte, die Kernmärkte hätten Ende 2019 Anzeichen einer Verbesserung gezeigt, aber die Marktbedingungen hätten sich seitdem durch die Pandemie verschlechtert. (reuters/apa/red)

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