Werksverkauf

ArcelorMittal bleibt an ThyssenKrupps US-Werk interessiert

Man befinde sich "unverändert in fortgeschrittenen Verhandlungen" - kein Kommentar seitens ThyssenKrupp.

Der weltgrößte Stahlkonzern ArcelorMittal hat weiter ein Auge auf das zum Verkauf stehende US-Werk von ThyssenKrupp geworfen. ArcelorMittal habe in der Vergangenheit sein Interesse angemeldet und bekräftigte dies, sagte Finanzchef Aditya Mittal am Donnerstag. ThyssenKrupp wollte die Aussagen nicht kommentieren. "Wir befinden uns unverändert in fortgeschrittenen Verhandlungen über den Verkauf der beiden Werke von Steel Americas", erklärte ein Sprecher.

ThyssenKrupp-Chef Heinrich Hiesinger sucht seit eineinhalb Jahren nach einem Käufer für die verlustreichen Anlagen in den USA und Brasilien. Er hat einen getrennten Verkauf der Werke nicht ausgeschlossen, will aber möglichst beide auf einmal abstoßen. Die Kosten für die Anlagen waren nach Pleiten, Pech und Pannen auf über zwölf Milliarden Euro explodiert. ThyssenKrupp hat sie nach diversen Abschreibungen noch mit 3,3 Milliarden Euro in den Büchern. (APA/Reuters)