Elektronik

Apple-Zulieferer Foxconn will nagelneue Fabrik in China gleich wieder verkaufen

Mitten im Handelsstreit zwischen China und den USA überlegt der weltgrößte Smartphone-Hersteller, seine neue Fabrik in China gleich wieder zu verkaufen. Der Standort, an dem Bildschirme gefertigt werden, ist etwa neun Milliarden Dollar wert. Die Produktion soll erst im Oktober starten.

Inmitten des Handelsstreits zwischen China und den USA will der taiwanesische Apple-Zulieferer Foxconn Insidern zufolge seine neue Display-Fabrik in China bereits wieder verkaufen. Foxconn suche derzeit Banken, die den Verkauf des knapp 9 Mrd. Dollar (rund 8 Mrd. Euro) teuren Projekts organisieren, das im Oktober mit der Produktion von LCD-Bildschirmen beginnen soll.

Insider: Gespräche in frühem Stadium

Die Gespräche über das Vorhaben seien in einem frühen Stadium und ein Preis für die Fabrik noch nicht festgelegt, sagten zwei mit den Überlegungen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. "Es ist kein einfacher Verkauf und könnte länger dauern", sagte eine der Personen. Foxconn mit Sitz in Taipeh lehnte eine Stellungnahme ab. Das Unternehmen äußere sich grundsätzlich nicht zu Marktgerüchten oder Spekulationen.

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Fabrik soll erst im Oktober mit der Produktion beginnen

Foxconn hatte 2016 angekündigt, die Fabrik in der südchinesischen Stadt Guangzhou zu bauen. Produktionsstart war für 2019 vorgesehen. Der Handelsstreit zwischen China und den USA belastet jedoch Lieferketten. Das zwingt auch Foxconn ihre eigenen zu überprüfen. Erst belegte US-Präsident Donald Trump auch bis jetzt verschonte chinesische Waren im Volumen von 300 Mrd. Dollar ab 1. September mit Zöllen. Das könnte Handys, Laptops, Spielzeug und Schuhe treffen. (reuters/apa/red)

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