Servoachsen

Antriebsengineering leicht gemacht

Modular aufgebaute Software entlastet den Programmierer und bietet Flexibilität sowie Einsparungspotential. Moderne, objektorientierte Engineering-Tools wie LASAL MOTION von SIGMATEK erweisen sich beim Antriebsengineering als besonders effizient.

Antriebstechnik Sigmatek High-Tech-Produktion

Nahezu in jedem Maschinenmodul befindet sich heutzutage elektrische Antriebstechnik. Umso komplexer die Antriebsdesigns sind, umso größer wird der Softwareanteil. Moderne, objektorientierte Engineering Tools wie LASAL von SIGMATEK erweisen sich als besonders effizient, da sie das Denken in Antriebssträngen unterstützen.

Das für die Bewegungsregelung zuständige Paket LASAL MOTION ist nahtlos in die Programmier- bzw. Projektierungssoftware LASAL CLASS eingebunden. Bei der Entwicklung wurde größte Aufmerksamkeit auf die einfache Anwendung und Effizienz der Achskommandos gelegt. So können mit nur einem Kommandoaufruf mehrere Achsen untereinander synchronisiert werden. Die Synchronisation kann über Geschwindigkeit, Position, Positionsversatz, mit Getriebeübersetzung auf reale oder auch auf virtuelle Achsen erfolgen.

Die Bewegungsansteuerung ist unabhängig von der eingesetzten Hardware, dies erhöht die Flexibilität zusätzlich. So ist es beispielsweise aus Sicht der Kundenapplikation unerheblich, ob eine hydraulische Achse, ein Servomotor oder ähnliches angesteuert wird. Der Befehlsaufruf bleibt immer derselbe.

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Für häufig benötigte Funktionen steht in der LASAL Antriebs-Bibliothek eine große Auswahl an vorgefertigten Bewegungs-Funktionsbausteinen zur Verfügung. Das Spektrum reicht von einfachen Einachs- bis hin zu komplexen Multiachs-Anwendungen: Positionierung, Kurvenscheiben, Bahnsteuerungen mit Transformationen für Roboter-Kinematiken, CNC-Funktionalitäten und Synchronisation mehrerer Achsen im Raum. Auch ruckbegrenzte Fahrprofile oder dynamische Schutzraumüberwachung sind enthalten.

Der Applikationstechniker kann die passenden Module aus dem Baukastensystem wählen, einfach in sein Projekt übernehmen und nach dem Setzen einiger Parameter bereits direkt starten bzw. eine Simulation ablaufen lassen. So lassen sich Motion Control-Aufgaben komfortabel umsetzen, ohne dass der Anwender etwas programmieren muss.