Anlagenbau

Andritz liefert Ofenanlage für Deutsche Edelstahlwerke

Der Grazer Anlagenbauer Andritz baut zwei neue Hubherd-Öfen für den Hersteller Specialty Steel im Westen Deutschlands. Die Anlage verfügt über eine Stundenkapazität von 35 Tonnen bei einer Walztemperatur von 1.320 Grad Celsius.

Hier im Bild: Knüppelentnahme mit Manipulator.

Der Grazer Anlagenbauer Andritz AG liefert zwei neue Hubherdöfen für eine neue Anlage des Unternehmens Deutsche Edelstahlwerke Specialty Steel. Dieser hat seinen Sitz in Witten im Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Der Produktionsstart ist für das zweiten Quartal 2020 geplant. Über das genaue Auftragsvolumen wurde Stillschweigen vereinbart, doch üblicherweise liegen Aufträge dieser Art im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Eckdaten zur Anlage

Die neue Anlage umfasst zwei Hubherdöfen mit automatischer Be-und Entladeeinrichtung, einen Herdwagenofen zum Vorwärmen sensibler Materialgüten und einen Zu- und Abtransportrollgang, so Andritz.

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Die in drei Schichten betriebene Anlage verfügt über eine Stundenkapazität von 35 Tonnen. Sie ist für das Erwärmen von Knüppeln und Blöcken auf eine Walztemperatur von maximal 1.320 Grad Celsius konzipiert. Zusätzlich zum mechanischen Anlagenteil umfasst der Lieferumfang auch die gesamte Elektrik, Automatisierung und Visualisierung.

Eckdaten zum Kunden

Deutsche Edelstahlwerke Specialty Steel GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen, das in der Herstellung und Bearbeitung von Edelstahllangprodukten tätig ist. Es umfasst die Standorte Witten (Hauptsitz), Siegen, Krefeld, Hagen und Hattingen, an denen rund 4.000 Mitarbeiter jährlich fast eine Million Tonnen Edelstahl erzeugen und bearbeiten. (red)

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