Elektronik

AMS will Kameras für Android zusammen mit Qualcomm entwickeln

Der steirische Sensorhersteller AMS und sein amerikanischer Wettbewerber Qualcomm wollen in Zukunft eine 3D-Kameralösung mit Tiefenerkennung für Anwendungen in Mobiltelefonen gemeinsam entwickeln.

Der heimische Halbleiterhersteller AMS und der Chipkonzern Qualcomm machen gemeinsame Sache. Die zwei Firmen planen gemeinsame Entwicklungsaktivitäten für eine 3D-Kameralösung mit Tiefenerkennung für Anwendungen in Mobiltelefonen wie 3D-Bildgebung und -erfassung sowie die Authentifizierung per biometrischer Gesichtserkennung, teilten AMS und Qualcomm Technologies in einer Aussendung mit.

Die Idee sei, ein Referenzdesign für eine kostengünstige aktive 3D-Stereokamera-Lösung für Mobiltelefone zu entwickeln, die mit dem von Google entwickelten Betriebssystem Android arbeiten.

Mögliche Anwendungsfälle dieser Plattformlösung seien Applikationen für die Frontseite des Telefons, die eine anspruchsvolle 3D-Bildgebung benötigen, wie die Gesichtserkennung für sichere Onlinezahlungen sowie weitere Anwendungen wie die Gesichtserfassung mit dynamischer Tiefenabtastung, heißt es.

White Paper zum Thema

AMS beschäftigt weltweit rund 10.000 Mitarbeiter

Der an der Schweizer Börse notierte AMS-Konzern mit Hauptsitz in Österreich beschäftigt global rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu den wichtigsten Kunden von AMS gehört Apple, wobei es hier zuletzt nicht ganz rund lief:

Direkte Auswirkung auf AMS: Apple kürzt Produktion neuer iPhones >>  
Gewinnwarnung bei AMS: Befürchtungen eingetroffen >>

Qualcomm Technologies ist eine Tochtergesellschaft von Qualcomm Incorporated.

(apa/red)

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