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AMS AG: Analysten skeptischer zum Geschäft der Steirer

Analysten der Schweizer Großbank Credit Suisse zeigen sich skeptischer zum laufenden Geschäft des Grazer Halbleiterherstellers AMS. Als Grund nennen sie die sinkende Nachfrage nach Smartphones - sowie die hohe Nettoverschuldung der Steirer.

Die Wertpapierexperten der Schweizer Großbank Credit Suisse haben ihre Anlageempfehlung für die Aktien des österreichischen Halbleiterherstellers ams AG von "Neutral" auf "Underperfrom" gesenkt. Ihr Kursziel reduzierte die Credit Suisse deutlich von 27,5 auf 16,00 Schweizer Franken.

Faktor Nettoverschuldung

Als Begründung für die niedrigeren Kurserwartungen nannten die Analysten die anhaltende Schwäche der Nachfrage nach Smartphones.

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Für die Abstufung von "Neutral" auf "Underperform" gibt das Expertenteam jedoch einen anderen Grund an: "Die Geschwindigkeit und das Ausmaß der Margenverbesserung könnte langsam bleiben, was die Fähigkeit des Unternehmens, seine hohe Nettoverschuldung über die Zeit zu reduzieren, beschränkt", heißt es im Update der Credit Suisse.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die Credit-Suisse-Analysten nun 2,31 (zuvor: 2,40) Euro für 2018, sowie 1,80 (2,15) bzw. 2,05 (2,40) Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich unverändert auf je 0,33 Euro für die Jahre 2018 bis 2020. (APA/red)

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