Aluminium

AMAG nimmt Warmwalzwerk in Betrieb

Die AMAG hat am Dienstag in Ranshofen das neue Warmwalzwerk in Betrieb genommen. Dort sollen künftig Walzprodukte für Luftfahrt, Transport, Maschinenbau und insbesondere für Windkraftanlagen hergestellt werden.

AMAG Aluminiumindustrie Aluminium Gerhard Falch

Helmut Wieser, Vorstandsvorsitzender der AMAG

Der börsennotierte Aluminiumkonzern AMAG hat am Dienstag das neue Warmwalzwerk in Ranshofen in Betrieb genommen. "Damit wurde der wesentlichste Meilenstein im Zuge der Großinvestition im Gesamtausmaß von EUR 220 Millionen plangemäß umgesetzt", heißt es in einer Aussendung.

Mit der Expansion erhöht das Unternehmen die Kapazität für die Herstellung von Aluminiumplatten sowie warmgewalzten Blechen um 50 Prozent. Ebenso erhöht sich das Produktspektrum: So sollen künftig Walzprodukte mit einer maximalen Breite von 2.300 mm sowie Platten mit einer maximalen Dicke von 150 mm hergestellt werden.

Diese neuen Produkte finden unter anderem Anwendung in den für die AMAG wichtigen Wachstumsbereichen Luftfahrt, Transport und Maschinenbau insbesondere in Windkraftanlagen.

White Paper zum Thema

Weitere Teilprojekte im Ausbau

Die weiteren Teilprojekte der Großinvestition am Standort Ranshofen gehen ebenfalls voran: So wurde die Plattenfertigung bereits in Betrieb genommen. Der Ausbau der Walzbarrengießerei und die damit verbundene Erweiterung der Recyclingkompetenz sollen, laut Aussendung, plangemäß im ersten Quartal 2015 abgeschlossen sein. Damit will die AMAG den eingeschlagenen Wachstumskurs mit einer auch
künftig angestrebten durchschnittlichen Schrotteinsatzquote von 75-80 % auf hohem ökologischen Niveau fortsetzen. Mit dem neuen Werk werden mittelfristig 200 neue Arbeitsplätze geschaffen.
 
Die AMAG ist ein österreichischer Premiumanbieter von Aluminiumguss- und -walzprodukten, die in verschiedensten Industrien wie der Flugzeug-, Automobil-, Sportartikel-, Beleuchtungs-, Maschinenbau-, Bau- und Verpackungsindustrie eingesetzt werden. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 786 Millionen Euro bei einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 123 Millionen Euro.