Zulieferindustrie

Amag hat mit Walzprodukten für die Autoindustrie Japan im Blick

Der oberösterreichische Aluminiumverarbeiter will den japanischen Markt mit Walzprodukten für die Autoindustrie versorgen und vereinbart dafür eine Kooperation mit zwei lokalen Firmen. Geplant ist auch eine Ausweitung auf wichtige Märkte in Europa, China, Lateinamerika und Asien.

Der börsennotierte Aluminiumkonzern Amag hat eine Vertriebskooperation mit zwei japanischen Firmen vereinbart, um zunächst auf dem japanischen Markt die Amag-Walzprodukte in der Automobilindustrie zu vermarkten. Vertragspartner der Amag sind die Marubeni-Itochu Steel Inc. und die Marubeni Corporation. Eine Ausweitung auf andere Regionen sei vorgesehen, teilte die Amag mit.

Amag-Vorstandschef Gerald Mayer betont in einer Aussendung, dass man mit Marubeni als Teileigentümer der kanadischen Elektrolyse Alouette bereits eine langjährige Partnerschaft habe. Nun werde die Amag Austria Metall AG gemeinsam mit Marubeni das Geschäft im asiatischen Raum weiterentwickeln. Die Vereinbarung sieht auch eine Ausweitung der Zusammenarbeit auf die wichtigen Märkte Europa, China, USA, Mexiko, Indien, Thailand und Südkorea vor.

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Mithilfe des globalen Weiterverarbeitungs- und Logistiknetzwerks werde Marubeni durch die Ausweitung der Vermarktung von Amag-Produkten in der Automobilindustrie zur Reduktion des Gewichts von Fahrzeugen und zur Förderung des Einsatzes von nachhaltig produziertem Aluminium beitragen, heißt es in einer Stellungnahme von Marubeni.

Die Marubeni Corporation ist im Aluminiumgeschäft als Händler sowie Investor in Elektrolysen tätig, unter anderem auch in der kanadischen Elektrolyse Alouette als Miteigentümer gemeinsam mit der Amag.

Derzeit werden schon Amag-Produkte aus Ranshofen an Zulieferer in Asien geliefert, mit der nun geschlossenen Vereinbarung werde ein weiterer Marktzugang erreicht, sagte ein Vertreter des Herstellers auf Anfrage. (apa/red)

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