Nichteisenmetalle

Aluflexpack schraubt nach Zuwächsen Prognose nach oben

Das Verpackungsgeschäft des Schweizerisch-kroatischen Herstellers Aluflexpack erweist sich als überaus krisensicher - nach steigenden Umsätzen erwartet der Hersteller des österreichischen Investors Michael Tojner ein Ergebnis am oberen Ende der Prognose.

Der schweizerisch-kroatische Verpackungshersteller Aluflexpack, der dem österreichischen Investor Michael Tojner gehört, hat in den ersten neun Monaten den Nettoumsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 14,0 Prozent auf 176,4 Mio. Euro erhöht, wie das Unternehmen mitteilte. Bereinigt um Konsolidierungseffekte aus der im September bekannt gegebenen Akquisition der polnischen Tochtergesellschaft Top-System habe das Wachstum 13,6 Prozent betragen. Details zu diesem Deal: Michael Tojners Aluflexpack kauft Hersteller in Polen >>

Die Nachfrage nach verpackten Lebensmitteln, Pharmazeutika und Tiernahrungsmitteln habe sich im dritten Quartal weiter als solide gestaltet, so Aluflex-Vorstandschef Igor Arbanas. Bei der Nachfrage nach Süßwarenverpackungen habe es eine leichte Entspannung gegeben, während sich das Wachstum bei Milchproduktverpackungen zum Teil aufgrund der üblichen Saisonalität verringert habe.

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Den im Februar gegebenen Ausblick hat die Aluflex-Gruppe heute "angesichts des aktuellen Marktumfelds und basierend auf der aktuellen Prognostizierbarkeit" präzisiert: Bereinigt um Effekte aus der Konsolidierung der Akquisition in Polen sowie Sondereffekte rechnet die Konzernleitung mit einem Nettoumsatz und einem EBITDA jeweils in der oberen Hälfte der zuvor gegebenen Spanne von 220 bis 230 Mio. Euro für den Nettoumsatz 32 bis 35 Mio. Euro für das bereinigte EBITDA. (apa/red)

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