Causa Eurofighter

Alfred Gusenbauer vor den Untersuchungsausschuss geladen

Österreichs ehemaliger Bundeskanzler muss im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum umstrittenen Kauf der Eurofighter aussagen. Zuvor ist auch der ehemalige Vizekanzler Wilhelm Molterer geladen.

Der ehemalige Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) muss am 20. Juni im Eurofighter-Untersuchungsausschuss den Abgeordneten Rede und Antwort stehen. Auch der frühere Vizekanzler Wilhelm Molterer (ÖVP) soll zu dem unter Norbert Darabos (SPÖ) getätigten Vergleich mit EADS befragt werden, und zwar am 14. Juni. Das wurde laut Parlamentsangaben in der Geschäftsordnungssitzung beschlossen.

Der U-Ausschuss-Vorsitzende Karlheinz Kopf (ÖVP) teilte nach Abschluss der ersten Befragung mit, dass diesen Freitag (2. Juni) in der Früh der Ministerialbeamte Karl Hofer und am Nachmittag EADS-Berater Meinhard Lukas geladen sind.

Nächste Woche am 9. Juni sollen der frühere Kabinettschef des Verteidigungsministers, Stefan Kammerhofer, sowie Erwin Jeloschek, einst Leiter der Task Force Luftraumüberwachung, im Ausschuss aussagen.

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Beschlossen wurde laut Parlamentsangaben am Mittwoch vor der medienöffentlichen Befragung außerdem, dass neben Molterer am 14. Juni Edwin Wall, Eurofighter-Verhandlungsführer des Verteidigungsministeriums, kommen soll. Neben Gusenbauer am 20. Juni wurde auch Rechtsanwalt Leopold Specht geladen. (apa/red)