Autoindustrie

Alfa Romeo sucht 1.800 neue Mitarbeiter

Der zu Fiat gehörende italienische Autobauer Alfa Romeo baut seine Belegschaft kräftig aus und sucht für die Produktion des Stadtgeländewagens "Stelvio" hunderte neue Mitarbeiter. Das Modell ist Teil des vom Hersteller angepeilten Neustarts.

Alfa Romeo gibt Gas und plant die Anstellung von 1.800 zusätzlichen Mitarbeitern. Damit soll im Werk in Cassino südlich von Rom aufgestockt werden, in dem bereits 4.300 Personen beschäftigt sind. Die Neuanstellungen sind im kommenden Jahr geplant, berichtete der Chef Operating Officer von Alfa Romeos Mutterkonzern Fiat Chrysler, Alfredo Altavilla, laut Medienangaben.

Die Neuanstellungen erfolgen für die Produktion des ersten SUV von Alfa Romeo "Stelvio", der 2017 auf dem Markt kommt. "Italien wird wieder zur Heimat der Autoproduktion", lobte der italienische Premier Matteo Renzi, der das Werk besichtigt hatte.

Der geplante Neustart

Der Geländewagen "Stelvio", der vergangene Woche erstmals bei der Los Angeles Auto Show präsentiert wurde, ist der zweite Schritt, den das italienische Unternehmen nach der Vorstellung des Mittelklassemodells Giulia für einen Neustart unternimmt.

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Das Auto, das im technischen Alfa-Romeo-Entwicklungszentrum in Modena entworfen wurde, wird wie das Giulia-Modell in Cassino hergestellt. Auch beim Design orientiert sich der neue SUV mit seinen sportlichen Linien größtenteils am Giulia. Der Premierenort in Kalifornien zeigt, wie wichtig den Italienern ein Erfolg des SUV auf dem US-Markt ist. Preise wurden noch keine genannt. (apa/red)

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