Autoindustrie

Alfa Romeo stellt seinen ersten SUV "Stelvio" vor

Der zu Fiat Chrysler gehörende italienische Autobauer bringt im kommenden Jahr seinen ersten Stadtgeländewagen auf den Markt - der danach "zum schnellsten SUV der Welt aufrücken" soll, wie es im Konzern heißt. Das Auto orientiert sich am Modell "Giulia" und soll von Fiat in Italien gebaut werden.

Alfa Romeo gibt Gas. Der italienische Autobauer unter Kontrolle der Fiat-Chrysler-Gruppe bringt 2017 seinen ersten SUV auf den Markt. Der Geländewagen "Stelvio", der erstmals bei der Los Angeles Auto Show präsentiert wurde, ist der zweite Schritt, den das italienische Unternehmen nach der Vorstellung des Mittelklassemodells Giulia für einen Neustart unternimmt.

Produktion in Italien

Das Auto, das im technischen Alfa-Romeo-Entwicklungszentrum in Modena entworfen wurde, wird wie das Giulia-Modell im Fiat-Chrysler-Produktionswerk in Cassino südlich von Rom hergestellt. Auch beim Design orientiert sich der neue SUV mit seinen sportlichen Linien größtenteils am Giulia. Der Premierenort in Kalifornien zeigt, wie wichtig den Italienern ein Erfolg des SUV auf dem US-Markt ist. Preise wurden noch keine genannt.

"Der Stelvio hat das Potenzial, zum schnellsten SUV der Welt aufzurücken", betonte Reid Bigland, CEO von Alfa Romeo, bei der Vorstellung des neuen Geländewagens.

Stelvio ist der italienische Name des Stilfserjoch-Passes, der den Schweizer Kanton Graubünden mit Chiavenna in der lombardischen Provinz Sondrio und den Comer See verbindet.

Reid Bigland ist seit Mai Chef von Alfa Romeo und Maserati. Der 49-jährige Kanadier, der den Manager Harald Wester ersetzte, war zuvor Chef von Fiat Chrysler Kanada sowie Vertriebsleiter für die Region USA. (apa/red)

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