Chemische Industrie

Akzo Nobel und Axalta reden nicht mehr über Fusion

Der niederländische Farbenhersteller Akzo Nobel und sein amerikanischer Konkurrent beenden ihre Fusionsgespräche. Akzo will jetzt die Sparte für Spezialchemie verkaufen oder an die Börse bringen.

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er niederländische Farben-Produzent Akzo Nobel und sein US-Rivale Axalta Coating Systems haben ihre Pläne für eine Großfusion aufgegeben. Es sei keine Einigung bei den Gesprächen erzielt worden, teilte der Dulux-Hersteller mit. Akzo wolle nun seine Wachstumspläne alleine verfolgen.

Das Spezialchemiegeschäft, das ein Drittel der Umsätze erwirtschaftet, solle verkauft oder an die Börse gebracht werden.

Bei einem Zusammenschluss mit Axalta wäre ein Konzern mit einem Börsenwert von fast 27 Milliarden Euro entstanden. Ein Insider sagte, Axalta habe eine Offerte vom japanischen Konzern Nippon Paint erhalten. Bei Nippon war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. (reuters/apa/red)