Luftfahrtindustrie

Air France-KLM schnürt Sparpaket

Die Air France-KLM muss sparen: Der Lufthansa-Konkurrent will die Kosten jährlich um 1 bis 1,5 Prozent drücken und härter daran arbeiten, unrentable Bereiche umzubauen.

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Air France-KLM hat sich für die zweite Hälfte dieses Jahrzehnts den nächsten Sparkurs verordnet. Neben Wachstum gehe es um Wettbewerbsfähigkeit und Ausgabendisziplin, sagte Konzernchef Alexandre de Juniac am Donnerstag in einer Mitteilung. Der Lufthansa-Konkurrent will die Kosten jährlich um 1 bis 1,5 Prozent drücken und härter daran arbeiten, unrentable Bereiche umzubauen.

So wird etwa die verlustreiche Frachtflotte drastisch eingedampft. 2020 soll die französisch-niederländische Fluggesellschaft dann ein "führendes Langstreckennetz" haben und im europäischen Markt für Billigflüge ein gewichtiges Wort mitreden.

Künftig weniger Schulden

Konkrete Finanzziele gab Air France-KLM zunächst für die erste Hälfte der Strecke aus: Zwischen 2013 und 2017 soll der Gewinn vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Leasingkosten (Editdar) jährlich um acht bis zehn Prozent zulegen. Im vergangenen Jahr war er um 18 Prozent auf 2,77 Mrd. Euro gestiegen. Auch der Schuldenabbau soll weiter vorankommen. (APA/dpa)

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