Autohandel

Absatz von Opel-Mutter Stellantis in Österreich stark gestiegen

Der neue Mutterkonzern von Opel, Peugeot, Fiat und anderen Marken meldet für 2020 ein starkes Wachstum bei den Verkaufszahlen in Österreich. Der Absatz legte hierzulande im Vorjahr um mehr als 22 Prozent zu. Alle Marken des Unternehmens melden einen Zuwachs.

Der aus dem Zusammenschluss von PSA (Peugeot, Citroen, Opel) und FCA (Fiat, Chrysler) entstandene Autobauer Stellantis hat im ersten Quartal 2021 einen europäischen Marktanteil von 23,6 Prozent erobert. In einem Umfeld gemäßigten Wachstums des europäischen Automarkts, der im ersten Quartal ein Plus von 3,8 Prozent meldete, verzeichnete Stellantis ein Zuwachs von 10,8 Prozent, was auch positiven Resultaten in Österreich zu verdanken ist.

In Österreich meldete Stellantis im ersten Quartal 2021 ein Wachstum der abgesetzten Fahrzeuge von 22,1 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal 2021. In Italien betrug das Wachstum 27,2 Prozent und in Deutschland 4,3 Prozent. Die Zahl der Stellantis-Fahrzeuge, die im ersten Quartal 2021 zugelassen wurden, kletterte um 10,8 Prozent auf 854.151. Alle Marken des Unternehmens meldeten Zuwachs.

Stellantis verbuchte positive Resultate auch auf dem europäischen Markt der leichten Nutzfahrzeuge mit einem Marktanteil von 34,3 Prozent. Über 184.000 Nutzfahrzeuge wurden im ersten Quartal 2021 zugelassen.

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Zu Stellantis in Österreich gehören die Automarken Abarth, Alfa Romeo, Citroen, DS Automobiles, Fiat und Fiat Professional, Jeep, Lancia, Opel, und Peugeot, die "Mobilitätsmarke" Free2Move, die Finanzorganisationen PSA Bank Österreich, Opel Bank S.A. Niederlassung Österreich und die FCA Bank sowie die Retailbetriebe PSA Retail GmbH und FCA Motor Village Austria GmbH und das Produktionswerk Wien-Aspern. 2020 wurden 46.000 Fahrzeuge verkauft, was einem Marktanteil von 16,1 Prozent entsprach. (apa/red)

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