Abgasskandal

Abgasskandal: US-Behörden ermitteln jetzt auch gegen Fiat Chrysler

Der italienisch-amerikanische Autobauer Fiat Chrysler ist wegen des Verdachts des Abgas-Betrugs ins Visier weiterer US-Behörden geraten. Es geht um die Angaben zum Ausstoß des Schadstoffs Stickoxid bei rund 100.000 Dieselwagen.

Der italienisch-amerikanische Autobauer Fiat Chrysler ist wegen des Verdachts des Abgas-Betrugs ins Visier weiterer US-Behörden geraten. In seinem am Dienstag in London veröffentlichten Jahresbericht räumte der Konzern neben einer Reihe von Zivilklagen auch zusätzliche Ermittlungen ein.

Neben dem Justizministerium würden etwa auch die Börsenaufsicht SEC und die Generalstaatsanwälte mehrerer US-Bundesstaaten den Fall prüfen. Man wolle bei allen zulässigen Anfragen kooperieren, teilte der Autohersteller mit.

Im Jänner hatte die US-Umweltbehörde EPA bekanntgegeben, dass sie nach dem Skandal bei Volkswagen auch Fiat Chrysler wegen möglicher Manipulationen von Abgaswerten im Verdacht hat. Es geht um die Angaben zum Ausstoß des Schadstoffs Stickoxid bei rund 100.000 Dieselwagen. Eine möglicherweise illegale Software zur Abgaskontrolle sei nicht offengelegt worden, was einen Verstoß gegen Umweltgesetze darstelle. Fiat Chrysler wies den Verdacht zurück und geht davon aus, sich mit seiner Abgastechnik im legalen Rahmen zu bewegen. (dpa/apa/red)

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