Elektroindustrie

ABB und IBM wollen Industrieprodukte gemeinsam entwickeln

Der Schweizer Elektrokonzern ABB und der IT-Riese IBM haben eine Kooperation im Bereich künstlicher Intelligenz vereinbart. Ziel sind beispielsweise Techniken zur automatischen Inspektion von Maschinen oder der vorausschauenden Berechnung des Strombedarfs für Netzbetreiber.

Der Schweizer Elektrokonzern ABB arbeitet mit dem weltgrößten IT-Dienstleister IBM zusammen. Gemeinsam wollen die Unternehmen Industrieprodukte entwickeln und auf den Markt bringen, die künstliche Intelligenz nutzen. Finanzielle Angaben zur Kooperation werden keine gemacht.

IBM steuere das Datenanalyse-Produkt Watson bei, teilt ABB mit. Damit könnten etwa Maschineninspektionen automatisiert werden. In einer zweiten Anwendung helfe die Technologie Versorgern, intelligente Stromnetze effizienter zu betreiben und zu warten, indem Angebot und Nachfrage von Energie vorausberechnet werden könnten.

ABB verspricht sich von der Zusammenarbeit mit IBM Mehrwerte für die Kunden in der Energieversorgung, der Industrie sowie im Transport- und Infrastruktursektor.

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Im vergangenen Jahr hatte ABB im Bereich Digitalisierung bereits eine Kooperation mit dem Softwarekonzern Microsoft vereinbart. (sda/apa/red)
 

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