Elektroindustrie

ABB-Chef Spiesshofer spricht von einem "Übergangsjahr"

Der Schweizer Industriekonzern ABB meldet ein gesunkenes Ergebnis, aber steigende Auftragseingänge. Konzernchef Ulrich Spiesshofer bekräftigt, dass 2017 wegen des Umbaus im Konzern und vieler Unsicherheiten ein Übergangsjahr sei.

Der Schweizer Industriekonzern ABB muss im zweiten Quartal einen leichten Dämpfer hinnehmen. Der Umsatz und das operative Ergebnis entwickelten sich nicht so gut wie von Experten erwartet. Hoffnung macht aber der Auftragseingang, der etwas stärker zulegte als von Analysten geschätzt.

Der Umsatz sei um 3 Prozent auf 8,45 Mrd. Dollar (7,3 Mrd. Euro) gefallen, teilte das ABB in Zürich mit. Bereinigt um Folgen des starken Dollar wäre der Erlös leicht gestiegen.

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf den Firmenwert (Ebita) sei um 7 Prozent auf 1,04 Mrd. Dollar gefallen. Analysten hatten bei beiden Größen mit besseren Werten gerechnet. Der Auftragseingang blieb in Dollar berechnet stabil bei 8,35 Mrd. Euro und überraschte damit positiv.

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Konzernchef Ulrich Spiesshofer bekräftigt seine Einschätzung, dass 2017 wegen des laufenden Umbaus und der vielen kurzfristigen wirtschaftlichen Unsicherheiten ein Übergangsjahr sei. (dpa/apa/red)

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