Verpackungsindustrie

Ab Juli verschwinden weitere Wegwerf-Produkte aus Plastik

Ab Juli dürfen Produkte wie Strohhalme, Wattestäbchen, Kaffeebecher, Rührstäbchen, Besteck oder Teller nicht mehr aus expandiertem Polystyrol hergestellt und verkauft werden.

In der EU steht in wenigen Monaten das nächste Verbot an: Ab dem 3. Juli dürfen Produkte aus Einwegplastik, für die es gute Alternativen gibt, in der gesamten EU nicht mehr verkauft werden. Das betrifft Produkte wie Strohhalme, Wattestäbchen, Kaffeebecher, Rührstäbchen, Besteck oder Teller und Schalen. Sie dürfen ab Juli nicht mehr aus expandiertem Polystyrol hergestellt werden.

Das anstehende Verbot ruft in Deutschland Start-ups mit neuen Geschäftsideen auf den Plan. In Göttingen etwa produziert das Unternehmen Kulero Besteck aus Brot. Abnehmer sind den Gründern zufolge große Supermärkte, Hotels, Gastronomie, Gefängnisse und Psychiatrien. An einem anderen Verpackungsstoff tüfteln Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts und der Hochschule Bremerhaven: Meeresalgen. Ihr Partner für die Konzeption des Verpackungsdesigns ist der Fischgroßhändler Nordsee. (dpa/apa/red)