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70 Prozent der CEOs tun sich schwer, passende Mitarbeiter zu finden

Gute Mitarbeiter zu finden, wird zunehmend schwieriger. Verschärfend kommt hinzu: Nicht immer beweisen Personaler bei der Bewerberwahl ein glückliches Händchen. Das führt zu Frustration – auf beiden Seiten.

Personalsuche Fachkräftemangel Serie HR-Trends SAP

„Die Machtverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt haben sich gedreht. Früher suchten qualifizierte Bewerber nach Stellen, heute suchen Unternehmen händeringend nach qualifizierten Bewerbern“, analysiert Marco Nink, Senior Practice Consultant bei Gallup. Er setzt nach: „Der Wettbewerb um die besten Köpfe wird immer härter.“ Das stellt Personalverantwortliche und ihre Vorgesetzten vor große Herausforderungen und wird zum kostspieligen Thema.

Mittelständische Unternehmen besonders betroffen

Rund 70 Prozent der CEOs haben im Rahmen der Oxford Economics Executive Study angegeben, dass die Suche nach passenden Mitarbeitern mittlerweile äußerst schwierig ist. Das betrifft mittlerweile alle Branchen quer durch die Bank. Die schwierige Situation hat viele Gründe. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen haben Probleme. So hat im Rahmen der Studie jedes fünfte der kleinen und mittleren Unternehmen angegeben, dass ihnen die Entwicklung der Arbeitsmarktsituation zusetzen wird.

Hauptproblem ist der Fachkräftemangel: HR-Verantwortliche klagen über einen zu kleinen Pool an qualifizierten Bewerbern. Stellen entsprechend zu besetzen, dauert immer noch länger. Verschärfend kommt nicht nur hinzu, dass viele Anforderungen an die Bewerber gestiegen sind. Die geburtenschwachen Jahrgänge der 1990er Jahre sind längst in der Arbeitswelt angekommen. Die Auswahlmöglichkeiten sind begrenzt, was bei den Unternehmen zunehmend sichtbarer wird.

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Achtung Fehlbesetzung!

Und nicht immer beweisen Personalentscheider ein glückliches Händchen bei der Auswahl der Kandidaten. Was das betrifft, gehen Zahlen durch die Branche, die besagen, dass bereits acht von zehn Personalern Bewerber eingestellt haben, die nicht den Anforderungen entsprochen oder gerade einmal Mindestmaß geschafft haben. Oft genannter Grund für Fehlentscheidungen: Eile. „Die Stelle musste schnell besetzt werden“, heißt es dann. Dass keine qualifizierten Bewerbungen vorlagen, wird gleich danach ins Treffen geführt. Was Umfragen jedoch auch immer wieder zu Tage bringen: Schlechte Personalauswahl hängt häufig mit mangelhaften Recruiting-Methoden zusammen.

Eine aktuelle Deloitte-Studie zeigt, dass nur weit weniger als die Hälfte der Unternehmen, nämlich 45 Prozent, eine Neubewertung ihrer Akquise-Strategien durchführen. 30 Prozent der Befragten haben sogar angegeben sich diese Frage seit drei Jahren und noch länger nicht gestellt zu haben. Angesichts der sich vollziehenden raschen Transformation der analogen in eine digitale Arbeitswelt, besteht durchaus Handlungsbedarf. Denn bei der Suche nach neuen Mitarbeitern gilt es viele neue Facetten zu beachten.

„Um das Risiko einer falschen und in Folge kostenintensiven Personalentscheidung zu minimieren, müssen Arbeitgeber ihre Recruiting-Prozesse regelmäßig auf den Prüfstand stellen und an aktuelle Marktentwicklungen anpassen“, sagt etwa Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & The Netherlands vom Personaldienstleister Robert Half. Unabdingbar dafür sei, dass die Fachabteilung sehr eng mit der HR-Abteilung oder dem externen Personaldienstleister zusammenarbeite und einen optimalen Recruiting-Prozess aufstelle. „Vom passgenauen Anforderungsprofil der Stelle über die Suche im eigenen Netzwerk, im aktiven und passiven Bewerbermarkt, professionellen Bewerbungsgesprächen bis hin zu einem erfolgreichen Onboarding-Prozess.“

Sehen und gesehen werden

Vor allem ist es wichtig, aus einem größtmöglichen Pool an Bewerbern wählen zu können. Je sichtbarer ein Unternehmen ist, umso besser. Doch in einer immer digitaler werdenden Welt haben sich auch die Kanäle vervielfacht, um neues Personal anzusprechen. Zielgerichtetes Suchen ist schwieriger geworden. Gleichzeitig existiert eine noch nie dagewesene Fülle an Informationen hinsichtlich potentieller Mitarbeiter und deren Qualifikationen. Social Media Netzwerke für Professionisten boomen und sie haben wertvolle Inhalte zu bieten. Wer clever sucht und selbst entsprechend präsent ist, liegt daher bei der Suche nach Talenten im Vorteil. Je mehr Wissen über Bewerber sowohl in fachlicher als auch in menschlicher Hinsicht vorhanden ist, umso treffsichere Entscheidungen lassen sich fällen. Und je besser und anschaulicher Unternehmen ihre Personalbedürfnisse artikulieren, umso größer wird die Resonanz sein. Was jedoch nicht außer Acht gelassen werden darf: Über 50 Prozent der jungen Talente zwischen 18 und 29 geben an, vor einer Bewerbung auf Bewertungsportalen Informationen über die Attraktivität eines Arbeitgebers einzuholen.

Was Mitarbeiter wollen

Motivierte Kollegen, Lob für die Leistung, familienfreundliche Arbeitszeiten: Das macht einen guten Arbeitgeber aus. Stepstone hat Angestellte und Arbeitssuchende in Österreich im Rahmen einer Studie (2018) befragt, was Arbeitgeber attraktiv macht. Das waren die Top 10 der Nennungen:

  • Respektvoller Umgang mit Menschen (75 Prozent)
  • Gute Führungskräfte (64 Prozent)
  • Jobsicherheit (63 Prozent)
  • Teamzusammenhalt und Zusammengehörigkeit (53 Prozent)
  • Gehalt (53 Prozent)
  • Motivierte Kollegen (52 Prozent)
  • Flexibles Arbeiten, Familienfreundlichkeit (50 Prozent)
  • Interessante Aufgabe (47 Prozent)
  • Gute Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes (44 Prozent)
  • Gute Work-Life-Balance (44 Prozent)

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