Mobilfunk

5G Mobilfunk: A1 startet mit 350 Basisstationen in allen Bundesländern

Die Konzerntochter der Telekom Austria startet diese Woche in 129 Gemeinden den neuen Mobilfunkstandard. Nicht Menschen, sondern Daten sollen pendeln, so Ministerin Elisabeth Köstinger. Deshalb werde "forgesetzt, was in Zusammenarbeit mit Norbert Hofer begonnen wurde."

Nach den Mobilfunk-Providern Magenta und Drei startet am kommenden Samstag auch die A1 Telekom Austria ihr 5G-Netz - dafür sei das A1-Netz mit 350 Basisstationen in 129 Gemeinden in allen Bundesländern "doppelt so groß wie die Netze unserer Mitbewerber zusammen", sagte Telekom-Austria-Vorstandschef Thomas Arnoldner bei einer Pressekonferenz in Wien.

Der Verkauf der neuen Geräte und Tarife beginnt am 27. Jänner 2020. A1 investiere jedes Jahr rund 450 Mio. Euro in den Ausbau der digitalen Infrastruktur, sagte der CEO von A1 Österreich, Marcus Grausam. Die A1 verfüge über ein Glasfasernetz mit 54.000 km Gesamtlänge, 92 Prozent der österreichischen Gemeinden hätten einen Glasfaser-Zugangspunkt.

"Wir sind eines der ersten Länder Europa, wo 5G flächendeckend ausgebaut wird", sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Die auch für den Breitband-Ausbau zuständige Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) werde "das fortsetzen, was in der Zusammenarbeit mit Norbert Hofer begonnen wurde - eine möglichst rasche Versteigerung der Frequenzen, um auch einen schnellen Ausbau der 5G-Infrastruktur in Österreich sicherstellen zu können". "Die Vergabe zusätzlicher Frequenzen für den 5G-Ausbau wird in der ersten Hälfte 2020 vorangetrieben werden", sagte Köstinger.

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Österreich habe bei der digitalen Verwaltung während der ersten eineinhalb Jahre ihrer Verantwortlichkeit gegenüber anderen Ländern bereits aufgeholt, sagte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP). Basis dafür sei auch eine gute Infrastruktur. "Im Vergleich zu Deutschland ist das schlechteste Mobilfunknetz in Österreich besser als das beste in Deutschland."

Bis Jahresende werde man als Pilotprojekt eine digitale Ausweisplattform schaffen, kündigte Schramböck an. Dann werde man etwa den Führerschein, den Zulassungsschein oder seinen Personalausweis auf dem Handy haben können. (apa/red)

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