VW-Skandal

5 wichtigste Antworten zum drakonischen US-Urteil und Volkswagen

Ein Richter in den USA verhängt eine drakonische Strafe gegen einen mittleren Manager von Volkswagen. Warum erscheinen die Urteile der Amerikaner so brutal? Und suchen US-Behörden jetzt nach Rache an einzelnen Mitarbeitern, nachdem der Konzern sich mit Milliarden freigekauft hat?

(1) Der Überblick zum jüngsten Fall

Sieben Jahre Gefängnis, 400.000 Dollar (338.495,39 Euro) Geldstrafe: VW-Manager Oliver Schmidt zahlt für seine Mitarbeit bei Volkswagen die denkbar höchste Strafe. Von seinem Arbeitgeber fühlt sich der Ingenieur im Stich gelassen.

Vor elf Monaten wurde der Deutsche während eines Urlaubs in Florida von acht Polizisten auf einer Flughafentoilette verhaftet. Seither wird er in der Öffentlichkeit stets in Handschellen und bekleidet mit einem Gefängnishemd präsentiert. Mehr zu diesem Fall hier: US-Richter ohne Gnade: Sieben Jahre Gefängnis für VW-Manager >>

Das Urteil zeigt abermals, dass die USA bei der rechtlichen Aufarbeitung des Abgas-Skandals auf maximale Härte setzen. In Deutschland und Europa sieht das bisher anders aus - hier ziehen sich die Verfahren hin.

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In den USA hat die Abgas-Affäre dem zweiten VW-Mitarbeiter eine jahrelange Haftstrafe eingebrockt. Wie sind die harten Urteile zu erklären? Was passiert als nächstes? Warum laufen die Ermittlungen in Europa ganz anders? Folgend die wichtigsten Fragen und Antworten.

(2) Wieso fallen die Urteile in den USA so hart aus?

(3) Handelt der amerikanische Richter also als "einsamer Rächer"?

(4) Warum ermitteln europäische Behörden so viel langsamer als in den USA?

(5) Milliarden von VW, Rache gegen einzelne Mitarbeiter: Wie soll es jetzt weitergehen?