Arbeitslosigkeit

41 Prozent der Arbeitslosen in Österreich haben Migrationshintergrund

Die stark steigende Zahl der Zuwanderung und der Asylberechtigten spiegelt sich in der Arbeitslosenstatistik des AMS wieder. Einem Bericht des "Kurier" zufolge haben in Österreich über 41 Prozent der Arbeitslosen einen Migrationshintergrund.

Flüchtlingskrise Arbeitsmarkt AMS

Die stark steigende Zahl der Zuwanderung und der Asylberechtigten spiegelt sich in der Arbeitslosenstatistik des AMS wieder. Nach jüngsten Erhebungen des AMS haben bereits 28,2 Prozent und somit mehr als ein Viertel der Arbeitslosen im Land keine österreichische Staatsbürgerschaft, wie der "Kurier" berichtet.

Anstieg bei asylberechtigten Arbeitslosen um 47 Prozent

Dem Bericht zufolge verzeichnet das Arbeitsmarktservice starke Zuwächse der Arbeitslosigkeit bei den Asylberechtigten: Ende Juni 2016 waren mehr als 25.100 arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zu den etwa 17.000 Personen, die Mitte des Vorjahres arbeitslos gemeldet waren, bedeute das innerhalb eines Jahres einen Anstieg von 47 Prozent. Die meisten davon seien Männer. Dazu kämen noch Zuwanderer aus dem EU-Raum, die ebenfalls keine Arbeit hätten und sich beim AMS melden würden.

Arbeitslose in Wien: 60 Prozent mit Migrationshintergrund

Laut dem Bericht haben somit österreichweit bereits mehr als 41 Prozent aller Arbeitslosen einen Migrationshintergrund. Besonders sticht hier die Stadt Wien heraus - in der Bundeshauptstadt sind es schon fast 60 Prozent. Von den Arbeitslosen in Wien sind knapp 40 Prozent keine österreichischen Staatsbürger.

(red)