40 Prozent der Österreicher wollen kein 5G

Während die Industrie auf den Ausbau der neuen Mobilfunktechnologie drängt, beschäftigt die Menschen im Land eher die enorme Strahlung, die von 5G ausgeht. Laut einer Umfrage würde jeder Vierte sofort eine Bürgerinitiative gründen, um einen Mast in der Nähe der eigenen Wohnung zu verhindern.

Politik und Wirtschaft treiben den Ausbau der neuesten Mobilfunkgeneration 5G voran, doch über ein Drittel der Bevölkerung will nicht mitgehen. So zumindest das Ergebnis einer Umfrage der Online-Preisvergleichsplattfom durchblicker.at unter 1.200 Teilnehmern.

36 Prozent geben zu, Angst vor 5G zu haben

Demnach sind 39 Prozent der Befragten gegen die Errichtung von 5G-Funkmasten. Zehn Prozent haben Angst vor 5G, 26 Prozent fürchten sich davor "ein wenig". Frauen sind hier skeptischer als Männer, geografisch aufgeteilt ist die Akzeptanz in Westösterreich geringer als im Osten des Landes.

Vergangene Woche hat die Regulierungsbehörde RTR die Vergabe von Funkfrequenzen für 5G verlautbart, damit einher gehen Ausbauverpflichtungen für die Mobilfunkbetreiber. Diese könnten sich als schwieriges Unterfangen heraus stellen. Laut Umfrage würden 25 Prozent der Befragten eine Bürgerinitiative gründen, wenn ihnen ein Funkmasten vor das Haus gestellt wird. (apa/red)

White Paper zum Thema

Aktuell zu 5G:
Gesprächsrunde zum Thema 5G in Wien >>  
In Deutschland startet größtes industrielles 5G-Forschungsnetz >>    
Rennen um 5G: Ericsson ist Huawei immer dichter auf den Fersen >>  

 

Verwandte tecfindr-Einträge