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Er gilt als Star seiner Disziplin: Marc Orlitzky, Betriebswirt und Verfasser einer 40-seitigen Analyse, die nur einen Schluss zulässt: Gesellschaftlich verantwortungsvoll handelnde Unternehmen sind ertragreicher als andere. Doch Orlitzky und seine Anhänger irrten.

Orlitzkys Entwurf einer humaneren Wirtschaft, 2003 publiziert, brannte sich als Glaubenssatz tief in die unternehmerische Welt ein. Doch Orlitzky und seine Anhänger irrten, wie eine nun publizierte Studie der Managementforscherin Katja Rost spektakulär aufdeckt. Nicht weniger als 162 Untersuchungen zu CSR nahm die gebürtige Deutsche mit Zürcher Lehrstuhl unter die Lupe – die Ergebnisse sind erschreckend, wie IM-Autor Piotr Dobrowolski in seiner Titelstory herausfand: Überall dort, wo positive Korrelationen zwischen CSR und wirtschaftlichem Erfolg behauptet wurden, geschah dies, weil kritische Studien nicht veröffentlicht wurden oder Daten bewusst manipuliert wurden. CSR ist bestenfalls kostenneutral. Nach Meinung von Chefredakteur Rudolf Loidl wird es nun wieder Zeit, dass wir uns auf die eigentlichen Aufgaben konzentrieren und beschreibt dabei auch einen Fall eines Unternehmens, das zuletzt ins Fadenkreuz der Moralwächter geriet. Eine Bilderstrecke zeigt dazu noch mehr spektakuläre Fälle.

Über Jahre folgten Roboterhersteller dem strengen Preisregime der sparwütigen Automobilisten – und drehten kräftig an der Preisschraube. KMU-Projekte dagegen waren noch für satte Margen gut. Damit ist es nun vorbei. Hersteller aus Europa, Asien und den USA greifen preisaggressiv im Mittelstandssegment an und erhöhen den Druck auf alle Lieferanten. "Roboter werden gerade zu sehr unüblichen Preisen auf den Markt geworfen", heißt es in der Branche. Abschläge von zehn bis 15 Prozent sind dabei keine Seltenheit mehr.

Sind Konzerne die besseren Umsetzer der vollvernetzten Produktion? Nicht unbedingt, krankt es vielen Projekten doch an übertriebener Vorsicht oder krasser Selbstüberschätzung. Doch nicht alle Großunternehmen tun sich schwer, zeigt unsere Sonderstrecke "Fabrik der Zukunft". Unternehmen wie Infineon, Schaeffler oder Agrana heben schon heute ihr kreatives Potenzial in der Fertigung.

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Zum Teil satte Zuwächse verzeichneten Österreichs Logistikunternehmen in den vergangenen Monaten. Die Gewinne sprudeln wieder und der Branchenpessimismus früherer Jahre ist weg. Wer zulegen konnte und wer nicht, lesen Sie in unserem Ranking der 50 größten heimischen Logistikunternehmen.

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