Öl und Gas

29 ausländische Energieunternehmen buhlen um Irans Öl- und Gasvorkommen

Total aus Frankreich, Eni aus Italien sowie Gazprom und Lukoil aus Russland und noch 25 andere ausländische Energiekonzerne wurden vom Iran für Öl- und Gasprojekte im Iran zugelassen.

Fast 30 Energieunternehmen dürfen sich im Iran nun um Projekte zur Förderung von Öl- und Gasvorkommen bewerben.

Auch die britisch-niederländische Shell-Gruppe, Schlumberger aus den Niederlanden sowie Konzerne aus China, Japan, Südkorea und Malaysia stehen auf der Liste. Aus Österreich hat die OMV wiederholt den Iran als einen ihrer Auslandsschwerpunkte genannt.

Das iranische Ölministerium will in Kürze eine Reihe von Ausschreibungen für die Erschließung von Öl- und Gasfeldern veröffentlichen. Ein konkretes Datum dafür gibt es aber noch nicht.

Ermöglicht wird die Rückkehr ausländischer Firmen in den Iran durch das Atomabkommen, dass vor einem Jahr in Kraft getreten war. Damit wurde ein Großteil der internationalen Sanktionen gegen das Land aufgehoben.

Mehrere Energiekonzerne haben bereits Vereinbarungen mit dem Iran geschlossen. So soll Total das Gasfeld Pars-Süd im Persischen Golf erschließen. Das Geschäft hat ein Volumen von 4,8 Mrd. Dollar (4,6 Mrd. Euro). Auch Shell und Gazprom haben schon entsprechende Verträge unterschrieben.

Die OMV hatte gleich nach dem Ende der Sanktionen Geschäfte mit dem Iran wieder aufgenommen und im Mai 2016 eine Kooperation zur Untersuchung von Vorfeldern abgeschlossen. (apa/afp)