Das große Fachhochschulranking 2012

INDUSTRIEMAGAZIN befragte 650 Geschäftsführer und Personalverantwortliche nach der Qualität der FH-Studiengänge aus Technik und Wirtschaft. Wo die österreichische Wirtschaft die besten Absolventen findet – und wie sie diese entlohnt. Von Maike Seidenberger

Oberösterreichs Fachhochschule ist, so scheint es, an der Spitze einzementiert: Zum vierten Mal in Folge behaupteten die Technik- und Wirtschaft-Studiengänge der FH OÖ in Wels, Linz und Hagenberg, ihren Spitzenplatz im INDUSTRIEMAGAZIN-FH-Ranking. 650 Geschäftsführer, Vorstände und Personalchefs der heimischen Industrie gaben ihr Urteil ab: Auf Rang zwei der gefragtesten Fachhochschulen arbeitete sich die FH Wiener Neustadt (2011: Rang 4) vor, gefolgt von der FH Salzburg (2011: Rang 5). Wenig Neues tat sich am Tabellenende: Auf dem letzten Platz findet sich die sehr kleine Lauder Business School, auf dem vorletzten die FH Kärnten.
Die Wertschätzung der FH-Absolventen in der Wirtschaft steigt stark an: Lag 2011 der Spitzenwert der Reputation (nach dem umgekehrten Schulnotenprinzip) noch bei 3,656, waren es heuer bereits 3,853 (beide Male FH OÖ); 2012 schafften gleich vier FH den Sprung über die Marke von 3,6 Punkten, 2011 war es nur eine einzige gewesen. Von 18 FH verbesserten im IM-Ranking 2012 15 ihre Bewertung gegenüber dem letzten Jahr.
Der oberösterreichische Erfolg ist wohl nicht nur der Nähe zur dortigen Industrie, sondern wohl auch zum Teil dem mit Abstand üppigsten Studienangebot geschuldet: Die FH OÖ in der Wertung mit 39 Studiengängen präsent. Zum Vergleich: Das zweitgrößte Angebot an Wirtschafts- und Technikstudien stellt die FH Technikum Wien mit 27 Studiengängen. Doch auch mit einer kleinen Palette lässt sich trefflich punkten: Die FH Salzburg schaffte Platz 3 mit vergleichsweise bescheidenen sieben Lehrgängen.

Fortsetzung auf Seite 2: FH-Ranking - Detailwertung Technik

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