Elektroindustrie

Löhne der Elektroindustrie steigen um drei Prozent

Ab Mai steigen die Löhne für die Beschäftigten der österreichischen Elektro- und Elektronikindustrie. Darauf haben sich die Gewerkschaften GPA-djp und PRO-GE mit dem Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie geeinigt.

In der Elektro- und Elektronikindustrie haben sich die Gewerkschaften GPA-djp und PRO-GE mit dem Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie auf eine Erhöhung der Ist-Löhne und -Gehälter um 3,2 Prozent geeinigt. Die kollektivvertraglichen Löhne und Gehälter steigen um 3,4 Prozent, wie die Sozialpartner mitteilten.

Die Lehrlingsentschädigungen steigen durchschnittlich um rund 15 Prozent und laut Gewerkschaften um bis zu 22 Prozent. Der KV-Abschluss sieht weiters einen Rechtsanspruch auf den Papamonat vor.

Zur Abfederung des Arbeitszeitgesetzes betragen die Zuschläge für die 11. und 12. Arbeitsstunde täglich beziehungsweise ab der 51. Arbeitsstunde wöchentlich künftig 100 Prozent. Darüber hinaus gibt es eine bezahlte Pause bei überlangen Arbeitszeiten.

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"Wir leisten mit diesem Abschluss einen wichtigen Beitrag dazu, dass überlange Arbeitszeiten die Ausnahme bleiben und dass sie sich, wenn sie geleistet werden, für die Beschäftigten auszahlen", so die Arbeitnehmer-Verhandlungsleiter Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp).

"Es waren harte aber konstruktive Gespräche, bei denen wir trotz der anfangs weit auseinanderliegenden Positionen am Ende ein verantwortungsvolles Ergebnis erzielen konnten", sagte die Präsidentin des Fachverbands der Elektro- und Elektronikindustrie, Brigitte Ederer, laut Mitteilung.

Der Kollektivvertrag gilt ab 1. Mai 2019 für 50.000 Beschäftigte in der Elektro- und Elektronikindustrie. (apa/red)

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