Bergbau 09.02.2016 17:16

Bosch investiert in den Bergbau in Afrika

Der deutsche Zulieferer von Industrietechnik und Dienstleistungen will verstärkt in Afrika investieren und im Bergbausektor Fuß fassen. Die Anzahl der Standorte auf dem Kontinent wird von 10 auf 24 erhöht.

Bosch will verstärkt in Afrika investieren und im Bergbausektor Fuß fassen. Der deutsche Zulieferer von Industrietechnik und Dienstleistungen wolle die Zahl seiner Standorte von bisher 10 auf 24 ausweiten, sagte Michael Kloss, der Geschäftsführer von Bosch südlich der Sahara, auf der Bergbaukonferenz Mining Indaba.

 

Die mit 7.000 Teilnehmern weltweit größte Konferenz der Bergbauindustrie begann diese Woche im südafrikanischen Kapstadt. Investitionen in Angola, Nigeria, Mosambik, Kongo, Äthiopien und Sambia stünden ganz oben auf der Liste, so Kloss.

 

Probleme mit dem Stromnetz

 

Eine der größten Hürden für ausländische Investoren in Afrika bleiben allerdings die schlecht ausgebauten Elektrizitätssysteme. "Die Stromversorgung ist ganz klar eine große Herausforderung. Daraus ergeben sich auch Standortnachteile", sagte Kloss. In Südafrika, derzeit der Hauptsitz von Bosch in Afrika, hätten sich Stromausfälle im vergangenen Jahr auf mehrere Wochen summiert und die Produktion merkbar gesenkt. (dpa/apa)